Wir machen sichtbar, wofür Licht zu grob ist.
Viren, Ultrafeinstaub und Nanoplastik sind so klein, dass ein Lichtmikroskop sie nicht mehr auflösen kann. Ein Elektronenmikroskop sieht sie – bisher aber nur im Vakuum, nach aufwendiger Vorbereitung, im Labor. MeiLuft bringt den Elektronenstrahl durch ein hauchdünnes Fenster zur Probe: Sie bleibt an Luft oder in Flüssigkeit. Eine KI soll die Teilchen erkennen und das Mikroskop selbst steuern.

Wo das Lichtmikroskop aufhört
Ein Lichtmikroskop kann Strukturen nicht feiner auflösen als etwa die halbe Wellenlänge des Lichts. Darunter beginnt der Bereich, in dem die Teilchen liegen, um die es uns geht.
Was wir machen
Wir atmen jeden Tag Luft, die andere ausgeatmet haben, dazu Teilchen aus Verkehr und Industrie. Ob und wie viel davon Krankheitserreger oder Kunststoff ist, lässt sich heute nur im Labor und mit großem Aufwand feststellen. Wir wollen das vor Ort messbar machen.
Über MeiLuftFür die Wissenschaft
Wie ein Rasterelektronenmikroskop ein Bild macht, warum die Probe sonst ins Vakuum muss, wie unser Fenster das umgeht – und wie sich unser Ansatz in die bekannten Verfahren einordnet, mit Quellen.
Zur TechnologieFür Investoren
Ein Elektronenmikroskop für einen Zielpreis im unteren fünfstelligen Euro-Bereich – heute kostet schon ein Tischgerät 80.000 bis 250.000 Dollar, dazu Labor und Fachpersonal. Eine Hardware, viele Anwendungen: zuerst Partikel in der Industrie, ohne Zulassung, dann Ultrafeinstaub und Nanoplastik, mittelfristig Erreger in der Medizin.
Kosten, Märkte und StandWofür es gebraucht wird

Partikel in der Industrie
Abrieb und Verunreinigungen in Fertigungsprozessen einzeln sehen, etwa bei Halbleitern und Batterien.

Ultrafeinstaub in der Luft
Teilchen einzeln sehen statt nur Mittelwerte messen: welche es sind und woher sie kommen.

Nanoplastik im Wasser
Kunststoffteilchen einzeln abbilden und von anderen Partikeln unterscheiden.

Medizin, mittelfristig
Ziel: Erreger direkt aus der Probe erkennen, etwa bei einer Blutvergiftung. Mit Zulassung, kein heutiges Angebot.
Bilder: Illustrationen, KI-generiert.
Wo wir stehen
- erledigt
Elektronenoptik ausgelegt
Mit mehreren unabhängigen Rechenverfahren gegengeprüft
- erledigt
Strahlsystem erprobt
Im Hochvakuum-Teststand
- erledigt
Erstes Modell
Auf der Medica gezeigt
- erledigt
Physikalisches Modell
Des Geräts, an veröffentlichten Messdaten geprüft
- erledigt
Versuchsmikroskop
Vorhandenes Elektronenmikroskop mit eigener Elektronik und Software: erste Bilder, automatische Teilchenerkennung, Probe noch im Vakuum
- erledigt
Fertigungsunterlagen
Für die Säule des Prototyps
- in Arbeit
KI für Bild und Erkennung
Trainiert an simulierten Bildern
- in Arbeit
Prototyp
Unser eigenes, kompaktes Gerät mit Fenster: die Probe bleibt an Luft. Tempo hängt von der Finanzierung ab
- kurzfristig geplant
Messen an Luft
Durch das Fenster, mit dem Prototyp
- kurzfristig geplant
Anwendungsstudien
Und Feldtests mit Pilotpartnern
Stand November 2026
Anerkennung und Unterstützung
- Forschungszulage Siegel der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) drei Jahre in Folge: 2024, 2025 und 2026
- Hohenlohe4Talents Gewinner 2021, mit SWR-Bericht im Finale
- Medica Düsseldorf Aussteller 2022 und 2023, im Start-up Park „The Länd“; 2023 im Innovationsbericht der Messe
- Partner Baden-Württemberg International, Start-up BW, aformatik